Sebastian als Musiker

Eigentlich bin ich ja Orchester-Schlagzeuger, das habe ich an der Folkwang-Hochschule in Essen-Werden und an der Musikhochschule Köln in Wuppertal (ja, so heisst das!) studiert. Wenn man da eine "Reifeprüfung" macht, dann hat das nix mit dem gleichnamigen Tatort zu tun, dann noch das "Konzertexamen" und schwupps ... 19 Semester Studium sind vorbei.

In all den Jahren habe ich mich durch die wirklich verschiedensten Musikstile gewurschtelt: Angefangen beim Jazz in der ersten Dixielandband, im Duo mit Klavier und Vibrafon (mein absolutes Lieblings-Instrument), in der Fusionband "Vibramin C". Dann viele Jahre das Kontrastprogramm: mit mehreren Gruppen als Trommler mittelalterliche Spielmannsmusik auf historischen Märkten, Konzerten mit den skurrilsten Instrumenten, die Ihr Euch vorstellen könnt. Und über diese Schiene dann schliesslich zum Folk: sechs Jahre als Schlagzeuger, Percussionist, aber auch mit Banjo, Bass und Irish Bouzouki bei "Moyland". Das waren immer grosse Bühnen, viel Publikum, tolle Gigs. Zwischendurch und dazu zwei Jahre viele Auftritte mit Nadja Birjenstock im Duo Harfe/Gesang und Percussion, aber auch Hackbrett, E-Piano, Bouzouki, Mandoline usw.  Nach der Auflösung von Moyland 2008 dann weiter zuerst mit "Dunsiar" und "Ferry 2 Kerry". Ausserdem habe ich etwa 2006 eine eigene Folk-CD eingespielt: "10 Songs - 10 Smackers" - alles alleine, viel Arbeit (hört Euch mal das Hörbeispiel an)

 

 

"10 Songs - 10 Smackers" Solo-CD 2006

  1. Folk-Hörprobe Sebastian Fuhrmanns Album "10 Songs - 10 Smackers"

Das "MLB" Songprojekt

Seit Ende 2016 mache ich bei einem sehr spannenden Musikprojekt mit. Hinter „MLB“ (Musikalische Lernbegleitung für Ankommende) steckt die Idee, Flüchtlichen, die zu uns nach Deutschland kommen das Lernen unserer Sprache etwas zu „versüssen“. Bei den üblichen Lernprogrammen „Deutsch als Fremdsprache“ sind entweder keine Lieder enthalten, oder die Lieder sind für Kinder gemacht. Nun sind aber die meisten Flüchtlinge zur Zeit junge Menschen um die 20 und für die sind dann Kinderlieder nicht so dolle geeignet.

Da kommt der LVdM, der Landesverband der Musikschulen Nordrhein-Westfalen mit „MLB“ ins Spiel. Wir entwickeln zusammen mit dem langjährigen Leiter der Musikschule Bochum, Manfred Grunenberg, Lieder mit Texten, die in einfacher Sprache und an die Kapitel der meistgebrauchten Lehrbücher angedockt sind.

Die bisherigen 6 Texte entstanden zusammen mit den Lehrerinnen Rut Hammelrath und Janina Sendler, die Lieder sind von mir. Gesungen wurden Sie sehr professionell von den Bochumer Gesangsschülerinnen Jana Freund und Larissa Damola gemeinsam mit ihrem Kollegen Florian Heilenz. Beim "Imperativ-Lied" haben auch Coralie Rothstein, Johannes Stand und Paul Stang mitgesungen. Die schönen Flötentöne hat Katherine Spencer beigesteuert, sie ist Flötistin und arbeitet auch als Musikpädagogin beim Projekt mit. Das "Gesundheitslied" und das "Klamottenlied" schliesslich sind von Martina Walbeck und von mir gesungen. Noch einmal super vielen Dank für Euren tollen Einsatz, Ihr Lieben!

Für den klasse Sound der Aufnahmen hat Felix Volkmann gesorgt, super Job, danke, Felix!

 

 

 

Hier die ersten sechs Songs aus dem "SpuMus"-Projekt:

  1. Einkaufs-Lied MLB 2017

  2. Taxi-Taxi MLB 2016

  3. Mein Traumtag MLB 2017

  4. Imperativ-Lied MLB 2016

  5. Gesundheitslied MLB 2018

  6. Klamotten-Lied MLB 2018